Krieg und Frieden im Heiligen Qur'an – zwei Themen, die im Zentrum globaler Diskussionen stehen. Welche Perspektiven bietet der Qur'an zu diesen universellen Fragen? Insbesondere die Interpretation von Jihad, Konfliktlösung und friedlichem Miteinander werden im Qur'an auf vielschichtige Weise behandelt.
Unser Ziel ist es, ein Bild der verschiedenen Aspekte dieser Themen im Heiligen Qur'an zu zeichnen. Wir laden Sie ein, sich uns anzuschließen, um ein tieferes und ausgewogeneres Verständnis der Lehren und Interpretationen zu diesen zentralen Themen zu erlangen.

Ist der Islam eine Religion des Krieges?
Ist der Islam eine Religion, die Krieg und Gewalt fördert?
Oft wird dieser Eindruck durch Schlagzeilen und unvollständige Informationen geprägt, was zu einer verzerrten Sicht auf die Lehren des Heiligen Qur'ans führt.
Aber spiegelt diese Wahrnehmung wirklich die Wahrheit wider? Was lehrt der Heilige Qur'an tatsächlich über Krieg, Jihad und den Weg des Friedens?
Jihad im Heiligen Qur'an
„Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah – und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen –,“
Sura 22 - Vers 39
Dieser Vers stellt klar, dass im Islam die Erlaubnis zum Kampf auf Selbstverteidigung und den Schutz gegen Unrecht beschränkt ist. Es geht hier nicht um eine generelle Aufforderung zum Krieg, sondern um das Recht, sich gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen. Allah verleiht denjenigen, die ungerecht bekämpft werden, die Erlaubnis und die Fähigkeit, sich zu verteidigen. Dieser Vers löst das Missverständnis auf, dass der Islam unbegründete Gewalt fördert, und zeigt stattdessen die Betonung auf Gerechtigkeit und den Schutz der Unterdrückten.
Gerechtigkeit im Krieg
„O die ihr glaubt! Seid standhaft in Allahs Sache, bezeugend in Gerechtigkeit! Und die Feindseligkeit eines Volkes soll euch nicht verleiten, anders denn gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist näher der Gottesfurcht. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist kundig eures Tuns.“
Sura 5 - Vers 9
Dieser Vers hebt hervor, dass im Islam Gerechtigkeit unabhängig von persönlichen Gefühlen oder Feindseligkeiten zu wahren ist. Er widerlegt das Missverständnis, dass im Islam Feindschaft oder Konflikt zu ungerechtem Handeln führen darf. Vielmehr fordert der Vers die Gläubigen auf, selbst in Zeiten der Feindseligkeit gerecht zu bleiben, da dies der wahre Ausdruck von Gottesfurcht und rechtschaffenem Handeln ist. Dies unterstreicht die zentrale Bedeutung der Gerechtigkeit im Islam, selbst unter schwierigen oder herausfordernden Umständen.

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